Dr. Pepper Warmwags Bergamasco *01.07.2015

HD A2 – ED-frei – Gentest M-Lokus: Genotyp M/m – Wideristhöhe 62cm

Zur Zeit nicht in derZucht

Dr. Pepper Warmwags Bergamasco

Dr. Pepper, unser Rüde, ist am 1. Juli 2015 in der Zuchtstätte Warmwags Bergamasco in den USA/Idaho/Pocatello geboren. Wir haben ihn dort im Oktober 2015 persönlich abgeholt. Warmwags Bergamasco bedeutet so viel wie „freundlich wedelnde Bergamasker“. Und das beschreibt auch – ziemlich treffend – Peppers freundliches Wesen.

Wenn Pepper die „Bühne“ betritt, geht die Sonne auf. Es ist, als wenn er von innen her leuchtet. Er bewegt sich gelassen, wirkt absolut in sich ruhend und verbreitet Harmonie. Er ist nicht nur äußerlich wunderschön und erinnert ein wenig im Auftreten an einen gutmütigen Eisbären. Er zeigt auch Charakterzüge, die sogar Hundephobiker bekehren können. Pepper ist ein unglaublicher Charmeur, der es versteht die Leute in seinen Bann zu ziehen. Dabei lässt er sich mit allem Zeit und flößt sofortiges Vertrauen ein. Außerdem bleibt er höflich und gefühlvoll, niemals aufdringlich. Er strahlt eine Ruhe aus, die sofort auf seine Umgebung übergreift.

Dr. Pepper sucht immer menschliche Nähe, ist verschmust ohne Ende. Dabei ist es ihm sogar egal, wer ihn kuschelt – das können gern auch wildfremde Leute sein, wenn er sie zuerst begrüßen darf und verstanden hat, dass von Ihnen keine Gefahr ausgeht. Dann lässt er sich sein Fell mit Wonne kraulen. Pepper ist ein friedlicher Genießer, aber auch selbst zärtlich. Sein Spielzeug z. B. zerbeißt er nie – das wird nur vorsichtig beknabbert. Mit unserer Hündin Rea versteht er sich von Anfang an super, was uns sehr freut und unser gemeinsames Zusammenleben bereichert. Auch zu Hause ist er ausgeglichen und entspannt, ein guter Freund. Allgemein lernt er sehr schnell und gern.

Pepper ist stets geduldig, aber auch wachsam. Das ist typisch für Bergamasker und wir lieben ihn dafür. Er versteht sich sehr gut mit Kindern und geht vorsichtig mit ihnen um. Die Kinder wiederum vertrauen diesem lieben „Teddybär“ sehr schnell und merken intuitiv, dass sie von ihm nichts zu befürchten haben. In seiner Gegenwart fühlen sie sich geborgen und beschützt.

Dr. Pepper ist verträglich mit Artgenossen. Zu Hündinnen ist er zuvorkommend aber auch selbstbewusst genug sich zu wehren, wenn er von irgendwelchen Rüden angegangen wird oder Jungrüden versuchen ihm den Rang zu stehlen. Aufgrund seiner Erscheinung und seiner Präsenz ist er oft Ziel von Rüdenstreitigkeiten, denen er, stets ohne eigene Aggression, zu begegnen versucht. Er ist niemals ängstlich und, trotz seiner Dreads, die ihn so gewaltig erscheinen lassen, sehr vital und beweglich. Mit seinen langen Beinen ist er überraschend schnell und rennt gern im Rudel über die Wiesen. Dabei ist er fröhlich und ausgelassen. Er sprüht vor Lebensfreude und steckt damit sowohl Hunde wie auch Menschen an.

Tiere, die sich bewegen, möchte Pepper gern hüten. Da er „richtiges Hüteverhalten“ nicht gelernt hat, ist er dabei etwas ungestüm, jedoch niemals unbeeinflussbar. Er ist erfahren und vernünftig genug wildes Jagen zu unterlassen und sehr gehorsam im Befolgen unserer Befehle. Dadurch ist es kein Problem, dass Pepper mit uns überall hin darf. Er folgt aufs Wort und ist, egal ob in Restaurants, auf Campingplätzen oder in der Innenstadt, ein souverän auftretender „Bergi“, der von allen gern gesehen wird.

Dr. Pepper durfte bereits als Deckrüde fungieren, mit dem Ergebnis von drei gesunden Würfen kleiner charakterstarker und typvoller Bergamaskerwelpen – insgesamt 24 Hundekinder.

Deckbuch – Die Nachkommen stammen aus folgenden 3 Zuchtstätten

B-Wurf *05.04.2019 der Zuchststätte  Bergamasker vom Sunnubärg
Emme Cielostellato *17.05.2015
4 Mädchen und 5 Jungs Bergamasker vom Sunnubärg

G-Wurf *01.11.2018 der Zuchtstätte Cielostellato
Cuore Cielostellato *17.01.2014
5 Mädchen – 2 Schwarz/ 3 Merle  Zuchtstätte Cielostellato

F-Wurf *01.09.2018 der Zuchtstätte Bergische Bergamasker
Bergische Bergamasker Ayasha *25.02.2012
5 Mädchen 2 Schwarz/3 Merle   &  5 Jungs  –  1 Schwarz/4 Merle 
Zuchtstätte Bergische Bergamasker

Dr. Pepper in Bildern

Wir erhoffen uns noch viele schöne Jahre mit unserem „Großen“, voller Harmonie und gemeinsamer wunderbarer Erlebnisse.

Rea dei Lupercali *17.12.2019

Rea dei Lupercali

Rea ist am 17. Dezember 2019, in der Zuchtstätte „dei Lupercali“, in Italien geboren. Sie ist unsere „Kleine“, die wir als Partnerin für unseren Rüden, Dr. Pepper, vorgesehen haben. Ihre Eltern sind beide italienische Bergamasker. Wir haben sie mehrmals besucht, bevor sie dann im März 2020 bei uns eingezogen ist. Dei Lupercali heißt in etwa so viel wie: Von den Wolfabwehrern. Und das verkörpert Rea auch in gewissem Sinne – mit ihrem italienischen Temperament, ihrer Aufmerksamkeit und angeborenen Meldefreudigkeit.

Die „Kleine“ zeigt sich schon häufig als ganz „typischer Bergi“, denn sie ist extrem wachsam. Auch versucht sie mitunter Situationen zu kontrollieren und diese nach ihrem Gutdünken zu gestalten. Wenn sie bestimmte Notwendigkeiten nicht einsieht, dann ist sie unbestechlich, auch nicht mit Futter. Das ist perfektes „Hirtenhundeverhalten“ und in ihren Genen angelegt. Außerdem beweist sie ausgeprägten Hütetrieb. Jedoch lenken derzeit noch Umweltreize, z.B. plötzlichen Bewegungen oder dem Auftauchen von fremden Hunden, sie zu leicht ab. Dann reagiert sie irritiert und muss einfach bellen. Aber das entwickelt sich gerade altersgemäß und sehr positiv.

Rea lernt zur Zeit viel, wie z.B. korrekt „Fuß“ zu gehen und Befehlen zu folgen. Sie ist, auch ohne Leine, bereits sehr gut abrufbar. Trotzdem hat sie oft ihre eigene Vorstellung zur Gestaltung von Spaziergängen. Flink, schlank und beweglich, ist sie stets auf der Suche nach neuen „Abenteuern“. Rea hat einen phantastisch guten Geruchssinn, weshalb ihre Nase, beim Laufen, meist nach unten zeigt. Sie findet Verstecktes unglaublich schnell. Zu Hause kann sie schon sehr gut alleine sein, ohne etwas anzustellen oder laut zu werden. Mit unserem Rüden Dr. Pepper versteht sich Rea sehr gut und animiert ihn oft zum Spiel. Gerne sucht sie danach seine Nähe, um sich bei ihm abzulegen und zu entspannen.

Fremden Menschen gegenüber ist sie stets etwas zurückhaltend, nähert sich jedoch nach einer Weile, wenn bei ihr die natürliche Neugier siegt. Mit kleinen Kindern mag sie sich aktuell noch nicht so anfreunden, das ist aber eine Frage der Gewohnheit, denn Bergis sind kinderlieb.

Rea ist eine aufgeweckte Hündin die, aufgrund ihres jugendlichen Alters, manchmal noch ein paar Flausen im Kopf hat, die sie versucht dann auch durchzusetzen. Sie ist wie frischer Wind – stürmisch und mitreißend in ihrer Lebenslust. In ihren Augen funkelt der Schalk. Sie ist verspielt, keck und witzig.

Besonders lustig wird es, wenn sie durch die Gegend rennt, das Sofa als Rennbahn mit Steilwand benutzt, in die Luft jault und knurrt, einen halben Kopfstand auf der Couch macht, sich genüsslich wälzt, dabei Grunzlaute macht und einfach nur ausgelassen alles um sich herum vergisst. Sie ist unser „Familienclown“ und ein rundum fröhlicher Junghund. Wir wissen, dass Rea im Laufe ihres Lebens noch ruhiger und ausgeglichener wird und geniessen die jetzige Lebensphase mit ihr in vollen Zügen.

In ihrem zweiten Lebensjahr werden sich Charakterzüge festigen und neue offenbaren. Rea entwickelt sich rasant. Derzeit bilden sich auch ihre „Dreads“ im Fell, die ihr bald das typische „verzottelte“, etwas rustikale Bergamaskeraussehen verleihen werden.

Wir freuen uns auf viele schöne Jahre mit Rea und hoffen auf gesunde Welpen, die die Anzahl der tollen Bergamasker Hirtenhunde auf dieser Welt, verstärken sollen.

Rea in Bildern

Bergische Bergamasker Fidelia *01.09.2018

HD A – ED frei – DOK z.Zt. frei von allen Augenerkrankungen – Wideristhöhe 57 cm – Merle

1. Lebensjahr

2. Lebensjahr

3. Lebensjahr

Bergische Bergamasker Fidelia

Fidelia wurde am 1. September 2018 in der Zuchtstätte „Bergische Bergamasker“ bei Frank Gottschalk in Lobscheid, bei Gummersbach, geboren.

Sie ist eine fröhliche, gutmütige und relaxte Hündin. Da sie die Hundeetikette perfekt beherrscht und sensibel auf jedes Wesen eingehen kann, verträgt sie sich mit Hunden aller Rassen, jedes Geschlechts und jeden Alters. Bei Begegnungen mit kleinen Hunden oder Kindern ist sie sehr vorsichtig. Durch ihre angeborene Empathie kann sie spüren welcher Mensch Kontakt möchte und welcher nicht. Sie ist allgemein offen und kontaktfreudig. Katzen mag sie, respektiert jedoch deren Abstandsbedürfnis. Anderen Tieren gegenüber verhält sie sich beobachtend und zurückhaltend. Fidelia jagt nicht, weder Vögel noch Wild. Sie lebt und lässt leben.

Dafür spielt sie sehr gern und lebhaft mit anderen Hunden, ist jedoch trotzdem jederzeit abrufbar. Wir haben eine starke Bindung zu ihr und sind für sie, auch bei Spaziergängen, die wichtigsten Wesen auf der Welt.

Durch ihren Charme und ihre entspannte Haltung bezaubert sie täglich Menschen die ihr begegnen. Sie ist – ob draußen in der Natur, in der Bahn oder fremder Umgebung – stets eine aufmerksame und zuverlässige Begleitung. Fidelia lernt unglaublich schnell und gern, sie ist körperlich sehr wendig, bewegt sich sportlich und mit Eleganz. Demnächst wird sie die Begleithundeprüfung ablegen.

Fidelia steht ihrem Frauchen Caissa, als Assistenzhündin zur Seite. Als sie 7 Monate alt war begann ihre Ausbildung. Mittlerweile bewältigt sie die damit übertragenen Aufgaben fast perfekt und auf den Punkt genau. Sie ist dafür 24 Stunden täglich im Dienst, was sie selbst jedoch nicht besonders anstrengt, da sie gefühlsmäßig die Situationen richtig erfasst und entsprechend reagiert. So spürt Fidelia Bedürfnisse, bevor diese deutlich ausgesprochen werden und ist damit für ihr Frauchen, als behinderte Person, die ideale Begleitung. Sie ersetzt ihr durch selbständiges Handeln z.B. das schwindende Hörvermögen, passt sich ihrem Tempo an und beobachtet. Die Hündin spürt wenn es Frauchen zu viel wird und kuschelt sich dann an sie, so dass eine Pause gemacht werden muss. Unterwegs sucht Fidelia sogar Sitzplätze für beide und erinnert dadurch ans Pause machen.

Besonders zu Hause ist Fidelia total verschmust und entspannt und hat ein unerschütterliches Vertrauen zu den Menschen. Sie zeigt aber – nach typischer Bergiart – die Ankunft Anderer bellend an. Danach wird der Besucher jedoch freudig begrüßt.

Einmal in der Woche darf Fidelia, mit Herrchen Holger, ins Büro. Dort ist sie beliebt und wird stets freudig empfangen. Nach Hundeart wirkt sie auf die Kollegen entspannend im hektischen Büroalltag und zaubert bei allen ein Lächeln aufs Gesicht. Für Spiel, Spaß und Streicheleinheiten ist Fidelia jederzeit empfänglich und für Leckerlis zeigt sie jedem ihre kleinen Tricks die sie auf Lager hat. Ist nichts zu tun streckt sie sich lang aus und schläft eine Runde.

Bergamasker Hirtenhunde sind vom Aussterben bedroht. Darum ist es für uns wichtig einen eigenen Beitrag zur Erhaltung der Rasse zu leisten.

Fidelia wurde darum für die Körung zur Zuchthündin gesundheitlich untersucht und hat dabei mit besten Ergebnissen abgeschnitten. Charakterlich ist sie einwandfrei und ihr Aussehen ist ebenfalls typisch für eine Bergamasker Hirtenhündin. Sie eignet sich damit hervorragend als Mutterhündin ihre guten Gene weiterzugeben.

Die Regenbogenbrücke

An einer Stelle der Ewigkeit gibt es einen Platz,
den man die Regenbogenbrücke nennt.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen,
Hügeln und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es Wiesen und Hügel für all unseren speziellen Freunde,
damit sie zusammen laufen und spielen können.

Dort gibt es immer und überall was zu futtern und zu trinken,
es herrscht fortwährend schönes warmes Frühlingswetter
und unsere Tiere fühlen sich wohl und zufrieden.

Alle, die mal alt und krank waren, sind wieder gesund und fit,
so wie wir uns an sie in unseren Träumen erinnern,
wenn die Zeit vergeht.

Sie sind glücklich und haben alles, außer einem kleinen bisschen:
Sie vermissen jemanden Bestimmtes, jemanden, den sie zurückgelassen haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis Einer von ihnen sein Spiel plötzlich unterbricht und in die Ferne schaut…

Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf,
die Augen sind auf der Suche und fixieren sich auf einen Punkt in der Ferne, der Körper ist unruhig…

Plötzlich trennt er sich von der Gruppe, fliegt förmlich über das grüne Gras,
seine Beine werden schneller und schneller… Es hat Dich gesehen.

Noch bist Du wie ein Punkt in der Unendlichkeit,
doch wenn Du und Dein Freund sich dann endlich treffen,
gibt es nur noch Wiedersehensfreude, die nicht enden will.

Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
Deine Hände streicheln über den geliebten Kopf
und Du siehst einmal mehr in die treuen Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus Deinem Herzen.

Und dann geht IHR gemeinsam über die Regenbogenbrücke
und Ihr werdet nie wieder getrennt sein…

(Verfasser und Quelle sind leider unbekannt)

Alf *13.03.2004 – 24.09.2018

Unser Bergi-Mix-Rüde Alf entwickelte im Laufe seiner Zeit bei uns eine Schilddrüsenunterfunktion, sowie autistische Züge. Er war gerne in seiner vertrauten Umgebung und nahm wenig Kontakt zu anderen Menschen oder Hunden auf.

Im Alter bekam er dann zusätzlich Probleme mit dem Bewegungsapparat und eine ausgeprägte Demenz. Unser ruhiger und unauffälliger Alf wollte nun plötzlich nicht mehr alleine bleiben und in den Nachtstunden kam er nicht zur Ruhe. Er hechelte und irrte immer wieder umher, legte sich kurz ab, um dann wieder von vorne zu beginnen. Einer von uns musste immer mit ihm im Wohnzimmer schlafen.

Am Tage lief er stundenlang auf und ab und wenn wir von der Arbeit nach Hause kamen, war er so erschöpft, dass er erst einmal mindestens eine Stunde schlafen musste, bevor wir mit ihm rausgehen konnten.

Im September 2018 verstarb Alf im Alter von 14 ½ Jahren mitten in meinem Skandinavienurlaub.