Wer sind die von den Keksdieben?

Hallo und guten Tag,

ich lebe im schönen Heidelberg und bin beim Klub für Ungarische Hirtenhunde e.V. als Landesgruppenleiterin für das Bundesland Baden-Württemberg tätig. Darüber hinaus stehe ich dem Klub als Zuchtwartin zur Verfügung.

Mit mir zusammen lebt mein Bergamaskerrüde Dr. Pepper Warmwags Bergamasco aus den USA und Rea dei Lupercali – meine Bergamaskerhündin aus Italien.

Warum ich ausgerechnet einen Bergamasker ausgesucht habe

Meine Eltern machten 2004 in Wildhaus/Schweiz Urlaub. Dort trafen sie einen Bauern, der einen Wurf Welpen von einer Border-Collie-Hündin hatte. Die Hündin hatte wohl ein Stelldichein mit dem „Dorfbergamasker“. Sie nahmen einen Welpen mit nach Deutschland – unseren Alf. Alf hatte nichts von einem Border-Collie – dafür aber viel von einem Bergamasker. Er fügte sich im Rudel steht’s ganz hinten ein, wirkte sehr ausgeglichen, tiefenentspannt und war immer sehr unauffällig und ruhig. Er war sogar so unauffällig, dass neue Bekanntschaften ihn oft überhaupt nicht wahrnahmen und nach Monaten überrascht waren, dass ich einen Hund habe. Aus diesem Grund war mir schnell klar, dass ich auf jeden Fall wieder einen Bergamasker haben wollte.

Wie meine Hunde zu mir kamen

Ich musste auf meine Bergamasker immer lange warten. Dr. Pepper holte ich im Oktober 2015 direkt aus Amerika ab und es war schon recht aufregend diesen Weg zu gehen. Man wusste ja nicht genau, wie der Hund den langen Flug übersteht.

Rea kam im März 2020 aus Italien – direkt am letzten Wochenende vor dem großen Lockdown in Europa – zu uns. Eine Woche später wäre ihre Einreise nicht mehr möglich gewesen. Diese Zeit war sehr aufregend und ein ganz besonderer Dank geht an meine lieben Freunde Manuela Scheffel, Bruno Läderach und Gundula Granicki, die mich in dieser Zeit sehr unterstützt haben.

Durch welche Eigenschaften sich meine Bergis auszeichnen

Dr. Pepper zeichnet sich durch seine Wachsamkeit in seinem Territorium aus. Hier ist er sehr pflichtbewusst und mutig. Er würde nicht zubeißen – verbellt aber mit seiner Donnerstimme. Dr. Pepper war sehr leicht erziehbar. Ansonsten kuschelt und spielt er gerne.

Rea ist noch ein aufgeweckter und manchmal zu aufgeregter Junghund mit eigenem Kopf. Sie ist nicht so leicht zu erziehen und geht gerne ihren eigenen Weg. Auch sie ist sehr wachsam und spielt gerne mit Dr. Pepper.

Wie der typische Tagesablauf mit Dr. Pepper und Rea aussieht

Meine Freizeit widme ich überwiegend meinen Hunden. Ich gehe lange mit Ihnen spazieren oder auch mal auf eine Hundewiese. Ich spiele mit ihnen und fordere sie mit Gedulds-, Such- oder sonstigen Spielen zur Kopfarbeit heraus.

An den Wochenenden und in den Urlauben sind wir häufig mit dem Wohnmobil unterwegs.

Was ich mir in Zukunft für den Bergamasker wünsche

Der Bergamasker Hirtenhund ist leider sehr selten und in Deutschland eher unbekannt!

Weltweit leben noch ungefähr 2.000 Bergamasker, wovon geschätzt 150 zur Zucht eingesetzt werden. Aufgrund dieser kleinen Population, ist der Bergamasker Hirtenhund mittlerweile vom Aussterben bedroht. Das Monitoring Institute for Rare Breeds and Seeds in Europe hat den Handlungsbedarf für die Erhaltung des Cane de Pastore Bergamasco als besonders akut eingestuft. In Deutschland ist der Bergamasker Hirtenhund seit 2012 als einziger ausländischer Hund bei der GEH (Gesellschaft zur Erhaltung alter Haustierrassen) gelistet.

Damit diese tolle Rasse nicht ausstirbt, wünsche ich mir, dass Züchter und zuchtbuchführende Vereine über die Landesgrenzen hinaus noch näher zusammenrücken, damit eine Inzuchtdepression vermieden werden kann.

Geschichte & Herkunft des Bergamasker Hirtenhundes

Herkunft des Bergamasker Hirtenhundes

Beim Bergamasker Hirtenhund (früher pastore delle alpi, Alpenhund genannt) handelt es sich um eine alte italienische Rasse von Hirtenhunden, welche über die gesamte südöstliche Alpenregion verbreitet war. Besonders groß war der Bestand dieser Hunde in den italienischen Tälern um Bergamo, wo Schafzucht betrieben wurde.

Einige Autoren nehmen an, dass die europäischen Hirtenhunde durch viehzuchttreibende Nomadenvölker während ihrer Wanderungen in der Zeit der Urgeschichte von Ostasien her nach Europa gelangt sind. Dass der BERGAMASKER HIRTENHUND bereits seit Jahrhunderten existiert, bestätigen verschiedene Autoren alter Schriften und Urkunden. In der „Gemeinnützigen Wochenzeitschrift für Bündten“ publizierte G. v. Albertini aus Tamins folgenden Artikel: (Auszug)

Im Italienischen Hundestammbuch wurde 1898 der erste Bergamasker-Hirtenhund eingetragen (FCI Standard Nr. 194). Weitere folgten nur vereinzelt. Er war der Hund der Hirten und diese waren nicht interessiert, ihre über Generationen im selben Familienbesitz gezüchteten Hunde aus den Händen zu geben. Pietro Rota, ein Geschäftsmann aus Mailand, war der erste Züchter, der sich mit Begeisterung der Bergamasker Zucht annahm und seine Würfe regelmäßig eintragen ließ.

Sein erster Zuchtrüde ALPINO dürfte wohl der Stammvater vieler reinrassiger Bergamasker sein. Wann der Cane delle Alpi offiziell vom ENCI, dem Italienischen kynologischen Landesverband zum Cane da Pastore Bergamasco umgetauft wurde, ist nicht mehr bekannt.

Der Bergamasker ist leider in seinem Bestand bedroht und steht daher auf der Roten Liste der gefährdeten Haustierarten der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. GEH.

Bergamasker Geschichte – „Die Wirtschaft der Bergamasker Schäfer (1781)“

Alle die Schäfer oder Besitzer von Schaf-Herden, welche in unsere Alpen kommen, sind in der Gegend um Bergamo zu Haus; sie sind beinahe alle mit einander verwandt und haben meistens ihre Herden ererbt; denn diese Art unsere Alpen zu benutzen ist schon seit Jahrhunderten gewöhnlich und hat sich meist unter den Nachkommen des gleichen Hauses erhalten. Sie müssen, die Essenszeit ausgenommen, den ganzen Tag über und oft noch halbe Nächte durch, unter freiem Himmel bei den Schafen zubringen.

Ihre Nahrung besteht Tag für Tag in nichts anderem als in einer Wasser-Polenta und einem Stück Käse des Abends und des Morgens.
Die Anzahl der sämtlichen diesjährigen Schafe auf dem Splügner-Berg beläuft sich über 900. Mit diesen kommen die Schäfer Anfangs Juni aus Piemont auf bemeldten Berg. Wenn es warm ist, oder nicht regnet, reisen sie mit den Herden meist bei Nachtzeit, und dennoch verlieren sie von denselben wenige oder keine, welches sie vorzüglich ihren Schäferhunden zu verdanken haben. Dies ist eine Art großer mit Wolle ähnlichen langen Haaren bedeckter Hunde und einen solchen, wenn er wohl abgerichtet ist, tauschen sie oft gerne gegen zwei große Schafe ein; die ganze Nahrung dieser Hunde besteht in Grüschen (Kleien) und Wasser. Außerdem, dass sie ihren Patronen als gute Verteidiger der Schafe gegen Anfälle der Wölfe oder anderer reißender Tiere dienen, vertreten sie die Stelle teurer Hirten und Treiber. Auf ihren Wanderungen vertrauen sie jedem Hund einen Trupp Schafe an, die er an den Ort ihrer Bestimmung unter dem Befehl seiner Herren bringt und das mit einer solchen Sorgfalt, dass wer nur ein Schaf berühren wollte, gewiss seinen Zähnen nicht entgehen würde.

Aufgaben des Bergamasker Hirtenhundes

Auf den Wanderungen mit der Schafherde brauchten die Hirten also einen intelligenten, selbständigen, robusten, wetterharten und genügsamen Hund. Er hatte die Herde zu führen, war aber auch unentbehrlich, wenn Lämmer und Mutterschafe von der übrigen Herde getrennt werden mussten. In der Nacht verteidigte der Bergamasker seine Schützlinge gegen zwei- und vierbeinige Diebe. Mit Hirten und Herde war der Bergamasker bedingungslos treu verbunden.


Diese vorzüglichen Charakter-Eigenschaften wurden durch die Hirten gefördert und durch rigorose Zuchtauswahl erhalten.

Der Bergamasker Hirtenhund heute

Der Bergamasker Hirtenhund heute

Auch heute noch trägt der Bergamasker das Erbgut seiner Vorfahren in sich. In Italien verrichten noch viele Hunde ihre Arbeit bei der Herde. Ab und zu werden vom Italienischen Klub S.A.B. (Societa Amatori del Cane da Pastore Bergamasco) Meisterschaften organisiert wo man die Hunde bei der Arbeit bewundern kann.

Bei uns wird der Bergamasker heute vorwiegend als Familienhund gehalten.
Seine Fähigkeit zu lernen zeichnet ihn für verschiedenste Aufgaben aus. Auch die folgenden Eigenschaften sind typisch:

  • Temperament
  • Wachsamkeit
  • Selbständiges Handeln
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Geduld
  • Gelassenheit
  • Ausgeglichenes Wesen
  • Innige Bindung zum Menschen

Bei liebevoller, konsequenter Führung, arbeitet der Bergamasker erfolgreich in allen Bereichen des Hundesportes (Agility, Sanitätshund, Lawinenhund, Begleithund, Therapiehund).

Charakter des Bergamasker Hirtenhundes

Als ausgesprochene Persönlichkeit keinesfalls unterwürfig – manchmal etwas stur, will er als lebhafter Hund täglich spielerisch gefordert werden. Wird er mit Gewalt zu etwas gezwungen, kann er „bockig“ bis „starrsinnig“ werden und den Gehorsam verweigern. Der Bergamasker ist nur dann ganz glücklich, wenn er voll im Familienleben integriert ist:

DABEI SEIN ist ALLES !

Im Garten alleine gelassen – ohne Kontakt zu seinen Menschen, verkümmert sein wunderbares Wesen. Niemals soll ein Bergamasker deswegen im Zwinger gehalten werden.

Die Aufgabe unserer heutigen Züchter ist es, dafür Sorge zu tagen, dass das kostbare Erbe, das uns die Hirten hinterlassen haben, nicht verloren geht und alles zu unternehmen, dass wir uns auch in der Zukunft am einmaligen Wesen und typischen Aussehen des echten, rassereinen Bergamasker-Hirtenhundes freuen dürfen!

Aussehen

  • Schulterhöhe: Rüden 58 – 62 cm; Hündin 54 – 58 cm
  • Gewicht: Rüden: 32 – 38 kg; Hündin: 26 – 32 kg

Der Bergamasker Hirtenhund ist eine von der FCI (Fédération Cynologique Internationale) anerkannte Hunderasse: FCI Gruppe 1 (Hüte- und Treibhunde ohne Schweizer Sennenhunde), Sektion 1 (Schäferhunde), Standard Nr. 194

Der neue Rassestandard beschreibt den annähernd quadratischen Bergamasker. Das Fell ist von harscher Textur (ähnlich dem Ziegenhaar) mit welligen Flocken auf der vorderen Körperhälfte, während es von der Mitte des Brustbereichs nachhinten hin wollig ist und breite Zotten unterschiedlicher Länge je nach Alter des Hundes bildet. Das wollige Fell unterliegt nicht dem Haarwechsel und verfängt sich mit der Unterwolle, die ziemlich lang und weich eine Art Filzhaarmatten formt, die als sehr nützlicher Schutzmantel dienen. Die Zotten beginnen an der oberen Profillinie und fallen über die Körperseiten herab. Auf dem Kopf ist das Haar weniger rau und es fällt über das Gesicht. Die Haare auf den Ohren sind leicht gewellt und bilden spitze Fransen an den Spitzen. Auf den Gliedmaßen muss das Haar überall gleichmäßig verteilt sein und weiche Flocken auf den vorderen Gliedmaßen und verfilzte Flocken auf den hinteren Gliedmaßen bilden. Gegen Ende des ersten Lebensjahres beginnt der Hund unter dem langen Welpenhaar in größeren Platten über den ganzen Körper zu verfilzen. Diese Filzplatten werden nun in 3-4 cm breite Zotteln von außen nach innen bis zum Haaransatz geteilt. Das Fell muss gepflegt und sauber sein, verfilzte Flocken müssen im Besondern bei Bart, Fang und Ohrklappen vermieden werden.

Möchte man seinen Hund auf Ausstellungen vorführen oder eine Zuchtzulassung bekommen, so ist es notwendig, dass das Aussehen des Hundes diesem Standard entspricht.

Da unseres Erachtens die Haltung mit Zotten einfacher ist, raten wir unseren Welpenkäufern gerne offen für die Bildung der rassetypischen Zotten zu sein. Beim fertig verzottelten Hund beschränkt sich die Fellpflege nämlich darauf, nach jedem Fellwechsel die Zotteln wieder bis auf die Haut zu teilen und um die Bewegungsfreiheit nicht einzuschränken, regelmäßig zu kürzen. Der Kopf bis zu den Schultern, Brust sowie die Rute werden gekämmt.

Wer sich mit den Zotteln letztlich nicht anfreunden kann, aber dennoch nicht auf den einmaligen Charakter dieser Hunde verzichten möchte, hat natürlich auch die Möglichkeit, seinen Bergamasker zu kämmen oder das Fell durch Schneiden/Scheren kürzer zu halten. Allerdings muss man wissen, dass gerade das Durchkämmen sehr viel Arbeit macht und bedingt durch die starke und schnelle Verfilzung manchmal kaum möglich ist. Beim Scheren muss zwingend darauf geachtet werden, dass das Haar nicht bis auf die Haut gekürzt wird. Der natürliche Schutz der Haut würde dadurch gefährdet.

Fellfarben

Merle: Gleichmäßig grau oder mit Flecken in sämtlichen Graunuancen zwischen einem hellen Grau über ein dunkleres Grau bis zu Schwarz hin.

Schwarz: Unischwarze Farbkleid ist auch mit weißen Fellteilen zugelassen solange der Weißanteil nicht 1/5 der Fellfarbe übersteigt.

Isabell-Töne oder Fawn-Schattierungen sind zugelassen sollten aber nicht zur Zucht verwendet werden.

Gesundheit

Der Bergamasker Hirtenhund besticht durch Robustheit, Vitalität und eine lange Lebenserwartung. Er kann ohne weiteres eine Alter von 15 Jahren erreichen.

Hier geht’s zum gültigen offiziellen Standard des FCI :

FCI Standard Nr. 194

Dr. Pepper Warmwags Bergamasco *01.07.2015

HD A2 – ED-frei – Gentest M-Lokus: Genotyp M/m – Wideristhöhe 62cm

Zur Zeit nicht in derZucht

Dr. Pepper Warmwags Bergamasco

Dr. Pepper, unser Rüde, ist am 1. Juli 2015 in der Zuchtstätte Warmwags Bergamasco in den USA/Idaho/Pocatello geboren. Wir haben ihn dort im Oktober 2015 persönlich abgeholt. Warmwags Bergamasco bedeutet so viel wie „freundlich wedelnde Bergamasker“. Und das beschreibt auch – ziemlich treffend – Peppers freundliches Wesen.

Wenn Pepper die „Bühne“ betritt, geht die Sonne auf. Es ist, als wenn er von innen her leuchtet. Er bewegt sich gelassen, wirkt absolut in sich ruhend und verbreitet Harmonie. Er ist nicht nur äußerlich wunderschön und erinnert ein wenig im Auftreten an einen gutmütigen Eisbären. Er zeigt auch Charakterzüge, die sogar Hundephobiker bekehren können. Pepper ist ein unglaublicher Charmeur, der es versteht die Leute in seinen Bann zu ziehen. Dabei lässt er sich mit allem Zeit und flößt sofortiges Vertrauen ein. Außerdem bleibt er höflich und gefühlvoll, niemals aufdringlich. Er strahlt eine Ruhe aus, die sofort auf seine Umgebung übergreift.

Dr. Pepper sucht immer menschliche Nähe, ist verschmust ohne Ende. Dabei ist es ihm sogar egal, wer ihn kuschelt – das können gern auch wildfremde Leute sein, wenn er sie zuerst begrüßen darf und verstanden hat, dass von Ihnen keine Gefahr ausgeht. Dann lässt er sich sein Fell mit Wonne kraulen. Pepper ist ein friedlicher Genießer, aber auch selbst zärtlich. Sein Spielzeug z. B. zerbeißt er nie – das wird nur vorsichtig beknabbert. Mit unserer Hündin Rea versteht er sich von Anfang an super, was uns sehr freut und unser gemeinsames Zusammenleben bereichert. Auch zu Hause ist er ausgeglichen und entspannt, ein guter Freund. Allgemein lernt er sehr schnell und gern.

Pepper ist stets geduldig, aber auch wachsam. Das ist typisch für Bergamasker und wir lieben ihn dafür. Er versteht sich sehr gut mit Kindern und geht vorsichtig mit ihnen um. Die Kinder wiederum vertrauen diesem lieben „Teddybär“ sehr schnell und merken intuitiv, dass sie von ihm nichts zu befürchten haben. In seiner Gegenwart fühlen sie sich geborgen und beschützt.

Dr. Pepper ist verträglich mit Artgenossen. Zu Hündinnen ist er zuvorkommend aber auch selbstbewusst genug sich zu wehren, wenn er von irgendwelchen Rüden angegangen wird oder Jungrüden versuchen ihm den Rang zu stehlen. Aufgrund seiner Erscheinung und seiner Präsenz ist er oft Ziel von Rüdenstreitigkeiten, denen er, stets ohne eigene Aggression, zu begegnen versucht. Er ist niemals ängstlich und, trotz seiner Dreads, die ihn so gewaltig erscheinen lassen, sehr vital und beweglich. Mit seinen langen Beinen ist er überraschend schnell und rennt gern im Rudel über die Wiesen. Dabei ist er fröhlich und ausgelassen. Er sprüht vor Lebensfreude und steckt damit sowohl Hunde wie auch Menschen an.

Tiere, die sich bewegen, möchte Pepper gern hüten. Da er „richtiges Hüteverhalten“ nicht gelernt hat, ist er dabei etwas ungestüm, jedoch niemals unbeeinflussbar. Er ist erfahren und vernünftig genug wildes Jagen zu unterlassen und sehr gehorsam im Befolgen unserer Befehle. Dadurch ist es kein Problem, dass Pepper mit uns überall hin darf. Er folgt aufs Wort und ist, egal ob in Restaurants, auf Campingplätzen oder in der Innenstadt, ein souverän auftretender „Bergi“, der von allen gern gesehen wird.

Dr. Pepper durfte bereits als Deckrüde fungieren, mit dem Ergebnis von drei gesunden Würfen kleiner charakterstarker und typvoller Bergamaskerwelpen – insgesamt 24 Hundekinder.

Deckbuch – Die Nachkommen stammen aus folgenden 3 Zuchtstätten

B-Wurf *05.04.2019 der Zuchststätte  Bergamasker vom Sunnubärg
Emme Cielostellato *17.05.2015
4 Mädchen und 5 Jungs Bergamasker vom Sunnubärg

G-Wurf *01.11.2018 der Zuchtstätte Cielostellato
Cuore Cielostellato *17.01.2014
5 Mädchen – 2 Schwarz/ 3 Merle  Zuchtstätte Cielostellato

F-Wurf *01.09.2018 der Zuchtstätte Bergische Bergamasker
Bergische Bergamasker Ayasha *25.02.2012
5 Mädchen 2 Schwarz/3 Merle   &  5 Jungs  –  1 Schwarz/4 Merle 
Zuchtstätte Bergische Bergamasker

Dr. Pepper in Bildern

Wir erhoffen uns noch viele schöne Jahre mit unserem „Großen“, voller Harmonie und gemeinsamer wunderbarer Erlebnisse.

Rea dei Lupercali *17.12.2019

Rea dei Lupercali

Rea ist am 17. Dezember 2019, in der Zuchtstätte „dei Lupercali“, in Italien geboren. Sie ist unsere „Kleine“, die wir als Partnerin für unseren Rüden, Dr. Pepper, vorgesehen haben. Ihre Eltern sind beide italienische Bergamasker. Wir haben sie mehrmals besucht, bevor sie dann im März 2020 bei uns eingezogen ist. Dei Lupercali heißt in etwa so viel wie: Von den Wolfabwehrern. Und das verkörpert Rea auch in gewissem Sinne – mit ihrem italienischen Temperament, ihrer Aufmerksamkeit und angeborenen Meldefreudigkeit.

Die „Kleine“ zeigt sich schon häufig als ganz „typischer Bergi“, denn sie ist extrem wachsam. Auch versucht sie mitunter Situationen zu kontrollieren und diese nach ihrem Gutdünken zu gestalten. Wenn sie bestimmte Notwendigkeiten nicht einsieht, dann ist sie unbestechlich, auch nicht mit Futter. Das ist perfektes „Hirtenhundeverhalten“ und in ihren Genen angelegt. Außerdem beweist sie ausgeprägten Hütetrieb. Jedoch lenken derzeit noch Umweltreize, z.B. plötzlichen Bewegungen oder dem Auftauchen von fremden Hunden, sie zu leicht ab. Dann reagiert sie irritiert und muss einfach bellen. Aber das entwickelt sich gerade altersgemäß und sehr positiv.

Rea lernt zur Zeit viel, wie z.B. korrekt „Fuß“ zu gehen und Befehlen zu folgen. Sie ist, auch ohne Leine, bereits sehr gut abrufbar. Trotzdem hat sie oft ihre eigene Vorstellung zur Gestaltung von Spaziergängen. Flink, schlank und beweglich, ist sie stets auf der Suche nach neuen „Abenteuern“. Rea hat einen phantastisch guten Geruchssinn, weshalb ihre Nase, beim Laufen, meist nach unten zeigt. Sie findet Verstecktes unglaublich schnell. Zu Hause kann sie schon sehr gut alleine sein, ohne etwas anzustellen oder laut zu werden. Mit unserem Rüden Dr. Pepper versteht sich Rea sehr gut und animiert ihn oft zum Spiel. Gerne sucht sie danach seine Nähe, um sich bei ihm abzulegen und zu entspannen.

Fremden Menschen gegenüber ist sie stets etwas zurückhaltend, nähert sich jedoch nach einer Weile, wenn bei ihr die natürliche Neugier siegt. Mit kleinen Kindern mag sie sich aktuell noch nicht so anfreunden, das ist aber eine Frage der Gewohnheit, denn Bergis sind kinderlieb.

Rea ist eine aufgeweckte Hündin die, aufgrund ihres jugendlichen Alters, manchmal noch ein paar Flausen im Kopf hat, die sie versucht dann auch durchzusetzen. Sie ist wie frischer Wind – stürmisch und mitreißend in ihrer Lebenslust. In ihren Augen funkelt der Schalk. Sie ist verspielt, keck und witzig.

Besonders lustig wird es, wenn sie durch die Gegend rennt, das Sofa als Rennbahn mit Steilwand benutzt, in die Luft jault und knurrt, einen halben Kopfstand auf der Couch macht, sich genüsslich wälzt, dabei Grunzlaute macht und einfach nur ausgelassen alles um sich herum vergisst. Sie ist unser „Familienclown“ und ein rundum fröhlicher Junghund. Wir wissen, dass Rea im Laufe ihres Lebens noch ruhiger und ausgeglichener wird und geniessen die jetzige Lebensphase mit ihr in vollen Zügen.

In ihrem zweiten Lebensjahr werden sich Charakterzüge festigen und neue offenbaren. Rea entwickelt sich rasant. Derzeit bilden sich auch ihre „Dreads“ im Fell, die ihr bald das typische „verzottelte“, etwas rustikale Bergamaskeraussehen verleihen werden.

Wir freuen uns auf viele schöne Jahre mit Rea und hoffen auf gesunde Welpen, die die Anzahl der tollen Bergamasker Hirtenhunde auf dieser Welt, verstärken sollen.

Rea in Bildern

Bergische Bergamasker Fidelia *01.09.2018

HD A – ED frei – DOK z.Zt. frei von allen Augenerkrankungen – Wideristhöhe 57 cm – Merle

1. Lebensjahr

2. Lebensjahr

3. Lebensjahr

Bergische Bergamasker Fidelia

Fidelia wurde am 1. September 2018 in der Zuchtstätte „Bergische Bergamasker“ bei Frank Gottschalk in Lobscheid, bei Gummersbach, geboren.

Sie ist eine fröhliche, gutmütige und relaxte Hündin. Da sie die Hundeetikette perfekt beherrscht und sensibel auf jedes Wesen eingehen kann, verträgt sie sich mit Hunden aller Rassen, jedes Geschlechts und jeden Alters. Bei Begegnungen mit kleinen Hunden oder Kindern ist sie sehr vorsichtig. Durch ihre angeborene Empathie kann sie spüren welcher Mensch Kontakt möchte und welcher nicht. Sie ist allgemein offen und kontaktfreudig. Katzen mag sie, respektiert jedoch deren Abstandsbedürfnis. Anderen Tieren gegenüber verhält sie sich beobachtend und zurückhaltend. Fidelia jagt nicht, weder Vögel noch Wild. Sie lebt und lässt leben.

Dafür spielt sie sehr gern und lebhaft mit anderen Hunden, ist jedoch trotzdem jederzeit abrufbar. Wir haben eine starke Bindung zu ihr und sind für sie, auch bei Spaziergängen, die wichtigsten Wesen auf der Welt.

Durch ihren Charme und ihre entspannte Haltung bezaubert sie täglich Menschen die ihr begegnen. Sie ist – ob draußen in der Natur, in der Bahn oder fremder Umgebung – stets eine aufmerksame und zuverlässige Begleitung. Fidelia lernt unglaublich schnell und gern, sie ist körperlich sehr wendig, bewegt sich sportlich und mit Eleganz. Demnächst wird sie die Begleithundeprüfung ablegen.

Fidelia steht ihrem Frauchen Caissa, als Assistenzhündin zur Seite. Als sie 7 Monate alt war begann ihre Ausbildung. Mittlerweile bewältigt sie die damit übertragenen Aufgaben fast perfekt und auf den Punkt genau. Sie ist dafür 24 Stunden täglich im Dienst, was sie selbst jedoch nicht besonders anstrengt, da sie gefühlsmäßig die Situationen richtig erfasst und entsprechend reagiert. So spürt Fidelia Bedürfnisse, bevor diese deutlich ausgesprochen werden und ist damit für ihr Frauchen, als behinderte Person, die ideale Begleitung. Sie ersetzt ihr durch selbständiges Handeln z.B. das schwindende Hörvermögen, passt sich ihrem Tempo an und beobachtet. Die Hündin spürt wenn es Frauchen zu viel wird und kuschelt sich dann an sie, so dass eine Pause gemacht werden muss. Unterwegs sucht Fidelia sogar Sitzplätze für beide und erinnert dadurch ans Pause machen.

Besonders zu Hause ist Fidelia total verschmust und entspannt und hat ein unerschütterliches Vertrauen zu den Menschen. Sie zeigt aber – nach typischer Bergiart – die Ankunft Anderer bellend an. Danach wird der Besucher jedoch freudig begrüßt.

Einmal in der Woche darf Fidelia, mit Herrchen Holger, ins Büro. Dort ist sie beliebt und wird stets freudig empfangen. Nach Hundeart wirkt sie auf die Kollegen entspannend im hektischen Büroalltag und zaubert bei allen ein Lächeln aufs Gesicht. Für Spiel, Spaß und Streicheleinheiten ist Fidelia jederzeit empfänglich und für Leckerlis zeigt sie jedem ihre kleinen Tricks die sie auf Lager hat. Ist nichts zu tun streckt sie sich lang aus und schläft eine Runde.

Bergamasker Hirtenhunde sind vom Aussterben bedroht. Darum ist es für uns wichtig einen eigenen Beitrag zur Erhaltung der Rasse zu leisten.

Fidelia wurde darum für die Körung zur Zuchthündin gesundheitlich untersucht und hat dabei mit besten Ergebnissen abgeschnitten. Charakterlich ist sie einwandfrei und ihr Aussehen ist ebenfalls typisch für eine Bergamasker Hirtenhündin. Sie eignet sich damit hervorragend als Mutterhündin ihre guten Gene weiterzugeben.

Die Regenbogenbrücke

An einer Stelle der Ewigkeit gibt es einen Platz,
den man die Regenbogenbrücke nennt.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen,
Hügeln und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es Wiesen und Hügel für all unseren speziellen Freunde,
damit sie zusammen laufen und spielen können.

Dort gibt es immer und überall was zu futtern und zu trinken,
es herrscht fortwährend schönes warmes Frühlingswetter
und unsere Tiere fühlen sich wohl und zufrieden.

Alle, die mal alt und krank waren, sind wieder gesund und fit,
so wie wir uns an sie in unseren Träumen erinnern,
wenn die Zeit vergeht.

Sie sind glücklich und haben alles, außer einem kleinen bisschen:
Sie vermissen jemanden Bestimmtes, jemanden, den sie zurückgelassen haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis Einer von ihnen sein Spiel plötzlich unterbricht und in die Ferne schaut…

Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf,
die Augen sind auf der Suche und fixieren sich auf einen Punkt in der Ferne, der Körper ist unruhig…

Plötzlich trennt er sich von der Gruppe, fliegt förmlich über das grüne Gras,
seine Beine werden schneller und schneller… Es hat Dich gesehen.

Noch bist Du wie ein Punkt in der Unendlichkeit,
doch wenn Du und Dein Freund sich dann endlich treffen,
gibt es nur noch Wiedersehensfreude, die nicht enden will.

Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
Deine Hände streicheln über den geliebten Kopf
und Du siehst einmal mehr in die treuen Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus Deinem Herzen.

Und dann geht IHR gemeinsam über die Regenbogenbrücke
und Ihr werdet nie wieder getrennt sein…

(Verfasser und Quelle sind leider unbekannt)

Alf *13.03.2004 – 24.09.2018

Unser Bergi-Mix-Rüde Alf entwickelte im Laufe seiner Zeit bei uns eine Schilddrüsenunterfunktion, sowie autistische Züge. Er war gerne in seiner vertrauten Umgebung und nahm wenig Kontakt zu anderen Menschen oder Hunden auf.

Im Alter bekam er dann zusätzlich Probleme mit dem Bewegungsapparat und eine ausgeprägte Demenz. Unser ruhiger und unauffälliger Alf wollte nun plötzlich nicht mehr alleine bleiben und in den Nachtstunden kam er nicht zur Ruhe. Er hechelte und irrte immer wieder umher, legte sich kurz ab, um dann wieder von vorne zu beginnen. Einer von uns musste immer mit ihm im Wohnzimmer schlafen.

Am Tage lief er stundenlang auf und ab und wenn wir von der Arbeit nach Hause kamen, war er so erschöpft, dass er erst einmal mindestens eine Stunde schlafen musste, bevor wir mit ihm rausgehen konnten.

Im September 2018 verstarb Alf im Alter von 14 ½ Jahren mitten in meinem Skandinavienurlaub.

Dr. Pepper Warmwags Bergamasco

Besondere Erfolge

Begleithundeprüfung April 2017

Rheinland-Pfalz-Sieger 2017
Münchner-Kindl-Cup-Sieger 2017
Herbstsieger Dortmund 2017

4.FCI Gruppe 1 Eindhoven / Niederlande 2018
3.FCI Gruppe 1 Aarau /Schweiz  2018

noch Keksbaustelle…

Championtitel


Saarland-Jugendsieger 2016
Rheinland-Pfalz-Jugendsieger 2016
Deutscher Jugend-Champion VDH
Deutscher Klub-Jugend Champion KFUH
Deutscher Champion im VDH
Benelux Champion
Internationaler Champion
Luxemburg Champion
Schweizer Austellungschampion
Schweizer Schönheitschampion

noch Keksbaustelle…..